aber der schlecht gelaunte kellers (er lächelt von minute 2 an) federt das ding durch den raum, ein merkwürdig idiosynkratischer swing, trotzdem natürlich hinreichend informiert. ich kenne wenig bessere (deutsche) drummer. der ganze abend macht sehr viel spaß. (Jan Künemund im Rolling-Stone-Forum)
Willi Kellers

©Uli Templin 2019

Der DeutschlandFunk berichtet: Jazzfacts-Deutschlandreise (18): BrandenburgRegional exklusiv

Historisch und bis heute auch kulturell noch immer stark mit Berlin verwoben, kommt Brandenburg in Sachen Jazz aus dem Windschatten der Hauptstadt heraus. Vielgestaltig und lebendig präsentiert sich die Szene des Bundeslandes, das Jazz auch auf sorbisch kann.Die einheimische Minderheit, etwa eine auf Sorbisch singende Jazzstudierte, mischt seit Jahren die vor allem dem Berliner Stress Entflohenen auf: Schlagzeuger Willi Kellers oder Saxofonist Wanja Slavin, die zwei ersten Gewinner vom Jazzpreis Brandenburg

Die ganze Sendung zum Nachhören beim Deutschlandfunk

Willi Kellers, geb. 1950 in Münster
Musikstudium an den Hochschulen Münster und Detmold

Theaterarbeit als Komponist in Bochum und Köln, Basel, Hamburg, Burgtheater Wien

Die für ihn wichtigsten Regisseure waren George Tabori am BE, Mitko Gotscheff in Wien, Bochum, Köln, Hamburg, und Thorsten Lensing, Sophiensäle Berlin

Tanzende Idioten
bei Performing Arts Season
Willi Kellers – Musik

Thorsten Lensing
mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA-Apollo-Missionen zum Mond

Im von Thorsten Lensing geschriebenen Stück „Tanzende Idioten“ spielen Ursina Lardi, Karin Neuhäuser, Sebastian Blomberg, André Jung und der Schlagzeuger Willi Kellers Überlebende auf dem Weg zur nächsten Katastrophe. Was sie ausmacht, ist eine aberwitzige Mischung aus Brutalität und Zärtlichkeit, Anarchie und metaphysischen Instinkten, Daseinsschmerz und Lebenslust.

Eine Produktion von Thorsten Lensing in Koproduktion mit den Berliner Festspielen, den Wiener Festwochen, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, dem Schauspiel Stuttgart, dem Asphalt Festival Düsseldorf, dem Kurtheater Baden und dem Theater im Pumpenhaus Münster.

15. bis 18.01. 2026 im Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Zahlreiche Konzerte und Tourneen mit Peter Brötzmann, Tony Oxley, Frank Wright, Willem Breuker, Albert Mangelsdorff, Peter Kowald, Keith Tippet, Lol Coxhill, Marylin Crispel, Manfred Schoof, Fred Frith, Charles Gayle, Cecil Taylor, Luten Petrowsky Sylvia Bruckner, Barre Phillips u.v.a.

Willi Kellers spielte auf allen europäischen Festivals und vielen Festivals weltweit.

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© Uli Templin 2019

Willi Kellers Quartett live

 

 

Fotos und Video: www.tomschweers.de

Boom Box war wieder sehr gut, aber Ruf der Heimat war noch viel besser. Dank Willi Kellers.
injazz.de: Boom Box und Ruf der Heimat im House of Life, 2016-05-07

Willi Kellers bei Ruf der Heimat boombox Alan Tomlinson Trio GridMesh

„…one of the players of our music in Europe!“
Cecil Taylor

…ein Schlagzeugsolo der besonderen Art, mit kleinem Instrumentarium und großem Können – Locker aus der Hand, vom erotischen Rhythmus bis zur schreienden Avantgarde, mit kurzen eigenen Texten – konkreten Geschichten und geräuschhaften Klängen verzauberte Willi K. an diesem Abend. Improvisation – Konzeptionen – und trotzdem sinnlich und ergreifend
die Tageszeitung

THOMAS BORGMANN TRIO [With MAX JOHNSON / WILLI KELLERS] – One for Cisco [LP Only/ LTD Edition of 300] (NoBusiness 91; Lithuania) Featuring Thomas Borgmann on soprano & tenor saxes & melodica, Max Johnson on contrabass and Willi Kellers on drums. This set was recorded live at I-Beam, during the New York Tenor Sax Festival in January of 2015. This festival was organized by Cisco Bradley, a professor and concert promoter who runs the New Revolution Arts monthly series at his home in Bushwick, Brooklyn. The great German free/jazz saxist, Thomas Borgmann, had not played in the US since the turn of the century, so Mr. Bradley invited him back and set up a handful of gigs. To make things even better, another legendary figure, German drummer Willi Kellers also was invited to play in the US for the first time, considering that Kellers is in his sixties. The ubiquitous NY bassist, Max Johnson, completed this trio, so the set was even better that one might imagine. I attended this set and it was one of the magical sets that you don’t forget. This LP-only release captures that set in all of its glory. The set began quietly and built to a grand conclusion. Both Mr. Borgmann and Mr. Kellers are on the same wavelength, moving together while Mr. Johnson also knits a tight tapestry between them. Much of the first side is restrained yet consistently enchanting. There is an extraordinary soprano sax solo towards the end of the first side but most of the real fireworks takes place on the second side and they are equally amazing! It doesn’t get any better than this so dive in today and catch a wave of dynamic, free spirits.
Bruce Lee Gallanter, DMG

Downtown Music Gallery, NY